Škoda Peaq 2026: Das neue Elektro-Flaggschiff

Škoda Peaq 2026: Das neue Elektro-Flaggschiff – Der Škoda Peaq ist das neue vollelektrische Flaggschiff der tschechischen Marke und feiert heute, am 23. Juni 2026, seine Weltpremiere. Mit knapp 4,9 Metern Länge, sieben Sitzen, über 600 Kilometern WLTP-Reichweite und einer serienmäßigen Wärmepumpe setzt der Peaq in einem Segment an, das bisher kaum bezahlbare Elektrooptionen kannte. Der Name ist dabei Programm: Peaq leitet sich vom englischen Wort Peak ab und steht für die Spitzenposition des Modells innerhalb des Škoda-Portfolios, über dem Enyaq, über dem Kodiaq, über allem was die Marke bisher angeboten hat. Zusammen mit dem Škoda Epiq, der bereits seit dem 20. Mai bestellbar ist, verdoppelt der Škoda Peaq 2026 die vollelektrische Modellpalette der Marke auf einen Schlag. Der Marktstart in Deutschland ist für August 2026 geplant, erste Auslieferungen folgen im vierten Quartal des Jahres.

Design und Maße des neuen Škoda Peaq 2026: Modern Solid in seiner ausgereiftesten Form

Knapp 4,9 Meter mit Selbstbewusstsein

Das Design des Peaq folgt der neuen Škoda-Designsprache Modern Solid, die der Marke in den letzten Jahren ein deutlich selbstbewussteres Auftreten gegeben hat, zuletzt mit dem Epiq erstmals in Serienform. Beim Škoda Peaq 2026 erreicht diese Sprache ihre bisher ausgereifteste Ausprägung: ein beleuchtetes, hochglänzend schwarzes Tech-Deck-Face mit feinen vertikalen Lamellen, Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten, die dem knapp 4,9 Meter langen SUV eine Präsenz geben, die man sonst nur bei deutlich teureren Fahrzeugen findet. Felgengrößen von 19 bis 21 Zoll stehen zur Wahl, je nach Ausstattungslinie. Der Radstand liegt bei 2.965 mm und schafft die Grundlage für das, was im Innenraum wartet.

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Innenraum: Lounge statt Lastesel

Was Škoda im Innenraum des Peaq zeigt, ist ein echtes Upgrade gegenüber allem, was die Marke bisher gebaut hat. Fünf oder sieben Sitze stehen zur Wahl, wobei der Fünfsitzer mit einem rekordverdächtigen Kofferraum von 935 Litern aufwartet, der größte im aktuellen Škoda-Portfolio. Wer sieben Sitze wählt, bekommt dank des langen Radstands eine außergewöhnliche Beinfreiheit selbst in der dritten Reihe, ein Detail das bei anderen Siebensitzern oft stiefmütterlich behandelt wird. Optional gibt es Massagesitze mit Beinauflagen, ein Sonos-Soundsystem und das bisher größte Panorama-Glasdach, das je in einem Škoda verbaut wurde, mit neun individuell einstellbaren Segmenten und Dynamic Shade Control. Als Elektroauto hat der Peaq zudem einen 37-Liter-Frunk unter der vorderen Haube, ein praktisches Detail für Ladekabel und Kleingepäck.

Škoda Peaq 2026: Das neue Elektro-Flaggschiff – Antrieb und Reichweite

Drei Varianten: Peaq 60, 90 und 90x

Der Škoda Peaq 2026 kommt in drei klar abgestuften Antriebsvarianten. Der Peaq 60 leistet 150 kW, das sind 204 PS, und schöpft aus einem 63-kWh-Akku für eine WLTP-Reichweite von über 460 Kilometern. Die DC-Ladeleistung liegt bei rund 160 kW, womit der Akku in unter 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent gebracht werden kann. Der Peaq 90 steigert die Leistung auf 210 kW (286 PS) und nutzt einen 91-kWh-Akku für über 600 Kilometer Reichweite, bei einer DC-Ladeleistung von rund 195 kW. Die Topvariante Peaq 90x bringt 220 kW (299 PS) mit Allradantrieb und teilt sich den großen Akku mit dem Peaq 90. Für Familien, die im Winter regelmäßig lange Strecken fahren, ist die serienmäßige Wärmepumpe ein wichtiges Detail: Sie stabilisiert die Reichweite bei niedrigen Temperaturen spürbar und ist kein teures Extra, sondern Standard.

Bidirektionales Laden: Der Peaq als Energiespeicher

Was den Peaq technisch von vielen Wettbewerbern unterscheidet, ist die serienmäßige bidirektionale Ladefunktion. Vehicle-to-Load (V2L) erlaubt es, externe Geräte wie E-Bikes oder Campingausstattung direkt am Fahrzeug zu laden. Vehicle-to-Home (V2H) geht noch weiter: In Kombination mit einer kompatiblen Wallbox gibt der Peaq gespeicherte Energie zurück ins Hausnetz und kann so als Puffer für eine Photovoltaikanlage dienen. Wer zuhause solar produziert, kann den Peaq als rollenden Speicher nutzen und tagsüber günstig laden, abends ins Netz einspeisen. Das ist kein Nischenfeature, das ist ein echter Mehrwert für eine wachsende Zahl von Eigenheimbesitzern mit PV-Anlage. Mehr Infos zur MEB+-Plattform und ihren technischen Details gibt es direkt beim ADAC zur Elektromobilität sowie in der ausführlichen Analyse bei auto motor und sport.

Preis, Marktstart und Wettbewerb

Ab rund 52.000 Euro gegen Ioniq 9 und EV9

Offizielle Preise nennt Škoda heute mit der Weltpremiere. Branchenschätzungen gehen für den Einstiegs-Peaq 60 von rund 52.000 Euro aus, die 90er-Varianten liegen darüber, der Allrad-90x bildet die Spitze. Zum Vergleich: Der Hyundai Ioniq 9 und der Kia EV9 kosten als große Elektro-Siebensitzer deutlich mehr, oft über 70.000 Euro für gut ausgestattete Versionen. Wenn Škoda den Peaq tatsächlich bei 52.000 Euro einsteigen lässt, ist das eine kompetitive Ansage, die dem Markenversprechen von Simply Clever treu bleibt: maximaler Gegenwert für das investierte Geld. Hinzu kommt die neue E-Auto-Kaufprämie, mit der seit dem 19. Mai 2026 je nach Modell und Einkommen bis zu 6.000 Euro Förderung möglich sind, was den effektiven Einstiegspreis weiter drückt. Alle Details zur Förderung und zum Bestellprozess erklärt Carwow in seiner Peaq-Übersicht.

Škoda verdoppelt sein Elektro-Portfolio

Mit dem Peaq an der Spitze und dem Epiq als günstigem Einstieg ab 25.900 Euro hat Škoda in wenigen Wochen sein Elektro-Portfolio grundlegend erweitert. Der Epiq richtet sich an Stadtfahrer und Einsteiger, der Peaq an Familien mit mehr Platzbedarf und längeren Strecken. Dazwischen bleibt der bewährte Enyaq als solide Mittelklasse-Option. Škoda deckt damit 2026 nahezu das gesamte Spektrum der Elektromobilität ab, von 25.900 Euro bis weit über 60.000 Euro, und das mit Fahrzeugen, die alle auf der ausgereiften MEB+ Plattform basieren. Für eine Marke, die lange vor allem für vernünftige Verbrenner bekannt war, ist das eine bemerkenswerte Transformation.

Fazit

Škoda Peaq 2026: Das neue Elektro-Flaggschiff – Er ist genau das Fahrzeug, auf das viele Familien gewartet haben: ein großes, vollelektrisches SUV mit sieben Sitzen, über 600 Kilometern Reichweite, bidirektionalem Laden und einem Preis, der deutlich unter der Konkurrenz aus Korea liegt. Die Weltpremiere heute ist der Startschuss für einen Marktstart im August 2026 und erste Auslieferungen im Herbst. Wer jetzt handelt, kann von der neuen E-Auto-Kaufprämie profitieren und eines der ersten Fahrzeuge dieser neuen Ära von Škoda in die Garage stellen. Der Škoda Peaq 2026 ist kein Kompromiss, er ist eine Antwort.

Quellen: Škoda Auto, Auto Motor und Sport, Carwow, ADAC