Alpine A110 Elektro: Der neue Sportwagen 2026
Alpine A110 Elektro: Der Alpine A110 Elektro ist das spannendste neue Sportwagenkonzept des Jahres 2026 und markiert das Ende einer Ära sowie den Beginn einer völlig neuen. Mit der dritten Generation verabschiedet sich Alpine endgültig vom Verbrenner und setzt dabei auf eine eigens entwickelte Plattform, die speziell für leichte Elektrosportwagen konzipiert wurde, nicht für SUVs und Familienautos. Die Produktion der zweiten Generation endet Mitte 2026, danach übernimmt der Alpine A110 Elektro die Bühne. Für alle, die befürchtet haben, ein elektrischer A110 könne kein echter Sportwagen mehr sein, schickt Alpine eine klare Antwort voraus: Leichtigkeit und Agilität bleiben das Fundament, der Antrieb ändert sich, die DNA nicht. Die Weltpremiere ist noch für Ende 2026 geplant, erste Auslieferungen sollen Anfang 2027 folgen.

Die Alpine Performance Platform: Herzstück des Alpine A110 Elektro
Zwei Akkupacks statt einer großen Bodenplatte
Was die neue Alpine Performance Platform, kurz APP, von anderen Elektrofahrzeugarchitekturen unterscheidet, ist der Ansatz, mit dem sie entwickelt wurde. Während die meisten Hersteller auf eine große Batterie im Fahrzeugboden setzen, weil das effizient ist und für Limousinen und SUVs gut funktioniert, geht Alpine einen anderen Weg. Zwei separate Akkupacks werden im Fahrzeug so platziert, dass eine Gewichtsverteilung von 40 zu 60 zwischen Vorder- und Hinterachse entsteht, ein Wert, der im Sportwagenbau als ideal gilt. Das ermöglicht eine flache Karosserie, eine sportliche Sitzposition und ein Fahrzeugkonzept, das sich von Grund auf wie ein Sportwagen anfühlt. Die APP Plattform wurde von Anfang an für verhältnismäßig leichte Elektrosportwagen entwickelt und soll laut Alpine auch für weitere Modelle der Marke genutzt werden. Das ist eine strategische Entscheidung mit langfristiger Wirkung.
Torque Vectoring alle zehn Millisekunden
Ein besonders interessantes technisches Detail der APP ist das Torque Vectoring System, das laut Alpine alle zehn Millisekunden das Drehmoment zwischen den Hinterrädern neu verteilen kann. Das klingt abstrakt, hat aber eine sehr konkrete Auswirkung: Der Alpine A110 Elektro soll präziser einlenken und agiler reagieren als klassische Allrad-Elektroautos, die ihr Drehmoment auf alle vier Räder verteilen. Dazu kommt das Alpine Dynamic Model, eine zentrale Steuereinheit, die Batterie, Motoren, Bremsen, Lenkung und aktive Aerodynamik in einem gemeinsamen Fahrzeugmodell zusammenführt. Ziel ist ein Fahrzeug, das sich leicht und natürlich anfühlt, statt einfach nur brutal schnell zu sein. Das ist ein Anspruch, der direkt auf den Kern der A110 DNA einzahlt: nicht die wildeste Leistung, sondern das ehrlichste Fahrerlebnis. Wer mehr zur Plattformtechnologie erfahren möchte, findet Details direkt bei Motor1.
Abschied vom Verbrenner: Das Ende der zweiten Generation
1.750 letzte Exemplare aus Dieppe
Bevor der Alpine A110 Elektro das Ruder übernimmt, verabschiedet sich Alpine mit einer limitierten Auflage von der zweiten Generation. Insgesamt 1.750 Fahrzeuge werden als letzte Exemplare in der Alpine Manufaktur Jean Rédélé in Dieppe gefertigt, darunter nur 50 Einheiten der besonders seltenen A110 R 70. Die Preise der letzten Verbrennermodelle starten in Deutschland bei 66.350 Euro für die A110, bei 79.350 Euro für die A110 GTS und bei 122.550 Euro für die A110 R 70. Für Sammler und Puristen ist das eine seltene letzte Gelegenheit, einen Benziner mit A110 Badge zu bekommen. Danach gehört Dieppe ausschließlich dem elektrischen Kapitel. Gut so, denn das Werk bleibt, was es immer war: die Heimat echter Sportwagen, nur mit einer anderen Energiequelle.
Alpine A110 Elektro: Was wir über Leistung und Reichweite wissen
Offizielle Leistungsdaten hat Alpine noch nicht kommuniziert, doch die kursierenden Schätzungen sprechen von rund 480 PS aus zwei Elektromotoren und einer 800-Volt-Architektur. Das Gewicht soll zwischen 1.400 und 1.500 Kilogramm liegen, was für einen elektrischen Sportwagen dieser Klasse sehr ambitioniert ist. Zum Vergleich: Der Porsche Taycan, ein deutlich größeres Fahrzeug, wiegt je nach Version über 2.000 Kilogramm. Alpine positioniert den neuen A110 Elektro bewusst als Gegenentwurf zur Philosophie der Macht durch Masse und setzt stattdessen auf Leichtigkeit als Differenzierungsmerkmal. Die Reichweite wird laut Branchenschätzungen unter 500 Kilometern liegen, weil Alpine Gewicht und Fahrdynamik höher priorisiert als maximale WLTP-Zahlen. Das ist eine ehrliche und mutige Entscheidung, die der Marke gut steht.
Alpine A110 Elektro im Kontext der Marke
A290, A390 und der Alpine A110 Elektro als Spitze
Alpine hat in den letzten Jahren konsequent eine elektrische Modellpalette aufgebaut. Der A290 als elektrischer Hothatch und der A390 als Elektro-SUV-Crossover bilden das Volumengeschäft, während der Alpine A110 Elektro die emotionale Spitze der Marke bleiben soll. Das ist eine kluge Strategie: Breiteres Angebot für mehr Kunden, aber gleichzeitig ein klares Flaggschiff, das die DNA der Marke trägt und erklärt, warum Alpine überhaupt existiert. Die APP Plattform, auf der der neue A110 basiert, wird dabei nicht nur für dieses eine Modell entwickelt, was die Investition langfristig rechtfertigt. Für die Sportwagen Welt insgesamt ist der Alpine A110 Elektro ein wichtiges Signal: Elektroantrieb und echtes Fahrerlebnis schließen sich nicht aus, wenn man die Prioritäten von Anfang an richtig setzt.
Gebaut in Dieppe, entwickelt mit Lotus
Ein interessantes Detail der Entstehungsgeschichte des Alpine A110 Elektro ist die Zusammenarbeit mit Lotus Cars. Die britische Sportwagen-Marke, die seit Jahren zur Geely-Gruppe gehört, teilt ähnliche Ambitionen beim elektrischen Sportwagen und hat gemeinsam mit Alpine an der Lightweight Electric Vehicle Architecture gearbeitet. Lotus selbst plant damit einen Nachfolger der legendären Elise und Exige, Alpine nutzt die Basis für den A110 Elektro. Die Fertigung bleibt dabei ausschließlich in Dieppe, was für die Kontinuität der Marke wichtig ist. Das Werk Dieppe ist seit Jahrzehnten die Heimat der A110 und das bleibt es auch in der elektrischen Ära. Wer die Modellpalette und Hintergründe zu Alpine im Detail kennenlernen möchte, findet umfangreiche Infos bei Autoscout24 sowie in der technischen Plattform-Analyse bei ElektroSportwagen.ch.
Fazit
Der Alpine A110 Elektro ist das mutigste und konsequenteste Sportwagenkonzept, das 2026 auf den Markt kommt. Eine eigens entwickelte Plattform für leichte Elektroautos, zwei Akkupacks für optimale Gewichtsverteilung, Torque Vectoring alle zehn Millisekunden und ein Hersteller, der Fahrdynamik über Reichweitenrekorde stellt: Das ist der richtige Ansatz für einen echten Elektrosportwagen. Die Weltpremiere folgt noch 2026, die Auslieferungen starten 2027. Wer die letzten Verbrenner-A110 kaufen will, hat noch wenige Monate Zeit. Wer auf den Alpine A110 Elektro wartet, bekommt vermutlich das interessanteste neue Sportauto seit Jahren.
Quellen: Motor1, ElektroSportwagen.ch, Autoscout24













































































































































































