Marcus Amand Red Bull Ring Sieg

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Marcus Amand Red Bull Ring Sieg war der Höhepunkt eines packenden dritten Laufs im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Der finnische Porsche-Junior vom Team Proton Competition setzte sich vor österreichischer Alpenkulisse mit schneebedeckten Bergen gegen 29 weitere Fahrer durch und holte sich den Sieg mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,168 Sekunden. Für die DTM-Zuschauer auf den Tribünen des Red Bull Ring war es ein Rennen voller Positionswechsel, Safety-Car-Phasen und packender Zweikämpfe. Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ist in dieser Saison erstmals fester Bestandteil des DTM-Rahmenprogramms und macht von Beginn an klar, warum das eine gute Idee war.

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Das Rennen: Start, Kampf und knappes Finale

Amand übernimmt von der ersten Kurve an das Kommando

Bei Sonnenschein und 20 Grad Celsius rollten 30 Piloten in ihren 520 PS starken Porsche 911 Cup auf die Startaufstellung. Kaum erloschen die Ampeln, zog Marcus Amand an Pole-Setter Alexander Tauscher vorbei und übernahm die Führung. Im anschließenden Interview brachte Amand seinen Schlüsselmoment selbst auf den Punkt: Der Start war entscheidend, er konnte Tauscher in den ersten Metern überholen und von dort die Pace kontrollieren. Was folgte, waren 20 Runden mit engen Tür-an-Tür-Duellen hinter ihm, während er vorne ruhig und souverän seinen Vorsprung verwaltetet.

Safety Car, Druck und der finale Angriff

Zwei Safety-Car-Phasen ließen das Feld immer wieder zusammenrücken und sorgten für Spannung bis in die letzten Runden. Bei beiden Re-Starts verteidigte Amand seine Spitzenposition fehlerlos. Drei Runden vor Schluss wagte Keagan Masters den Angriff auf Platz eins, zog gegen Amand aber den Kürzeren. Am Ende trennte die beiden Proton-Competition-Teamkollegen nur 0,168 Sekunden, ein Ergebnis das zeigt wie nah diese Rennen beieinander liegen. Tauscher komplettierte als Dritter das Podium und nahm den Pokal aus den Händen von Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport, entgegen.

Die weiteren Highlights: Masters, Tauscher und Ferreira

Keagan Masters springt auf Platz eins der Gesamtwertung

Trotz der knappen Niederlage gegen Amand war der Tag für Keagan Masters mehr als erfolgreich. Der 23-jährige Südafrikaner, der bereits zweimal die Meisterschaft im Porsche Carrera Cup Italia gewann, holte sich sein drittes Podium im dritten Rennen und springt mit 56 Punkten auf den ersten Platz der Gesamtwertung. Hinter ihm folgen Alexander Tauscher mit 52 Punkten und Theo Oeverhaus mit 50 Punkten. Masters fasste es nach dem Rennen trocken zusammen: Mit Marcus war es ein heißer Kampf und im Endergebnis richtig knapp.

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Matheus Ferreira mit beeindruckender Aufholjagd

Einer der spektakulärsten Momente des Rennens lieferte Talent-Pool-Pilot Matheus Ferreira vom Team GP Elite. Der Brasilianer startete von Rang 16 und arbeitete sich kontinuierlich durch das Feld bis auf Platz fünf vor. Eine Aufholjagd, die zeigt welches Potenzial in den jungen Fahrern des Porsche Talent Pools steckt. Die weiteren Platzierungen gingen an Niels Langeveld auf Rang vier, Louis Perrot auf Platz sechs und Gustav Burton auf Platz sieben. Sören Spreng sicherte sich zudem den Klassensieg in der ProAm-Wertung.

Fazit

Der Marcus Amand Red Bull Ring Sieg war mehr als nur ein Rennergebnis, er war ein Statement. Der Porsche-Junior bewies Nervenstärke unter Druck, kontrollierte zwei Re-Starts und wehrte den Angriff eines erfahrenen Champions ab. Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland liefert in seiner ersten gemeinsamen Saison mit der DTM bereits jetzt, was Fans von einem Markenpokal erwarten: Gleichgewicht, Spannung und Nachwuchs auf höchstem Niveau. Der vierte Lauf folgt am Sonntag um 11:35 Uhr, eine Zusammenfassung läuft auf ProSieben um 12:55 Uhr. Wer live dabei sein will, findet den Stream auf YouTube, Facebook und im Porsche Motorsport Hub.

Quelle: Porsche Newsroom