Rimac Nevera 23 Weltrekorde an einem Tag

rimac-nevera-world-record

Der kroatische Elektrosportwagen Rimac Nevera stellte 23 Weltrekorde an nur einem Tag auf. Das 1914 PS starke und über zwei Millionen Euro teure, elektrische Hypercar etablierte unteranderem einen neuen Weltrekord beim 0-400-0 Sprint mit nur 29,94 Sekunden.
Die Rekorde des Nevera wurden auf der ATP-Teststrecke in Papenburg eingefahren. Alle vom Rimac Nevera aufgestellten Geschwindigkeitsrekorde wurden von zwei unabhängigen Prüfunternehmen (Racelogic / Dewesoft) bestätigt. Unten aufgeführt findet man die wichtigsten Testergebnisse. Ein paar der gemessenen Ergebnisse weichen nur im Rahmen eines Wimpernschlages voneinander ab.

Rimac Nevera 23 Weltrekorde – In 1,81 Sekunden auf Tempo 100

Selbst der vom Pininfarina Battista aufgestellte Sprintrekord von 0 auf 100 km/h mit 1,85 Sekunden wurde vom Rimac Nevera unterboten. Er brauchte nur 1,74 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100. Auf den Rimac hat das Rekordteam straßenzugelassene Michelin Cup 2 Reifen montiert.

Alle Tests fanden unter normalen Bedingungen auf nicht präpariertem Asphalt in Papenburg statt. Rimac Nevera 23 Weltrekorde an nur einem Tag, das ist das Ergebnis einer jahrelangen Optimierung des Elektrosportwagens.

Spezielle Lackierung beim Rekord Rimac Nevera

Eigens für den Rekord erhielt der Nevera eine besondere Lackierung. Es war die Gleiche, wie Mate Rimacs erstes Elektroauto, ein BMW E30 aus dem Jahre 1948. Dieser stellte schon 2012 einige wichtige Rekorde für das damals noch junge Startup auf.

Rimac Nevera ist das schnellste Elektrofahrzeug der Welt

rimac-nevera-heckansicht-rennstrecke

Mit einem Topspeed von 415 km/h ist der Rimac Nevera nicht nur das schnellste Elektrofahrzeug der Welt, er ist auch beim 0-400-0 Sprint knapp 12 Sekunden schneller als der Bugatti Chiron und 1,5 Sekunden schneller als der Koenigsegg Regera.

Die wichtigsten Weltrekorde des Rimac Nevera in der Übersicht

Die Messungen von Racelogic und Dewesoft liegen insgesamt nahezu gleichauf. Besonders bei den klassischen Beschleunigungswerten zeigen sich kaum Abweichungen: Der Sprint von 0 auf 60 mph dauert bei beiden Systemen 1,74 Sekunden, von 0 auf 100 km/h 1,82 bzw. 1,81 Sekunden. Auch bei höheren Geschwindigkeiten sind die Ergebnisse praktisch identisch, etwa von 0 auf 200 km/h mit jeweils 4,42 Sekunden und von 0 auf 300 km/h mit rund 9,23 Sekunden.

Selbst bei Langstreckenwerten wie der Viertelmeile (8,26 zu 8,25 Sekunden) oder der stehenden Meile (20,62 zu 20,59 Sekunden) bewegen sich die Unterschiede im Hundertstelbereich und sind damit messtechnisch vernachlässigbar. Insgesamt bestätigen die Daten eine sehr hohe Übereinstimmung und Vergleichbarkeit beider Messsysteme.

Die gemessenen Werte sind absolut beeindruckend. Wir sind schon gespannt darauf, wie sich die Zusammenarbeit mit Bugatti weiter entwickelt. Vielleicht werden künftige Rimacs eine noch höheres Topspeed sowie Reichweite erzielen.

Image Credit / Bildquelle: Rimac Automobili / youtube.com

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert